Es ist normal, 'anders' zu sein

Ich bin mit einem Menschen mit körperlicher Behinderung groß geworden und es war/ist für mich „normal“! Er ist ein Teil von mir, ein Teil der Familie, ein Teil der Gesellschaft und ich möchte keine Minuten missen, die wir gemeinsam durchlebt haben. Wir sind alle „individuell“, vielfältig und „anders“! Mir ist es wichtig, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und dafür möchte ich mitunter meinen Einsatz, mein Engagement zeigen – als Sprachrohr für das Prinzip der Normalisierung fungieren.

Mein privater Hintergrund war das Fundament für meine umfangreiche Ausbildung im Sozialbereich.

Als Soziologin und diplomierte Sozialarbeiterin mit umfangreicher beruflichen Erfahrung in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit, der Lehrerfahrung in der Erwachsenenbildung und der langjährigen Erfahrung im Projektmanagement fühle ich mich geeignet und berufen mich für das Thema stark zu machen.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, beispielsweise die Veränderung der Familienstruktur, der Zwang zum aktiven Planen und Aushandeln seines Lebenslaufes, die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie beispielsweise die zunehmende Globalisierung, steht die WIRTSCHAFT als auch die SOZIALwirtschaft – die Unternehmen und die sozialen Institutionen vor großen Herausforderungen. Inklusion zu ermöglichen – Veränderungen zu managen bietet viele Chancen und Möglichkeiten für die Menschen eigene Angebote zu erreichen.

Eine „inklusive Gesellschaft“ zu entwickeln, ist ein sehr anspruchsvolles Vorhaben. Inklusion ist ausgerichtet auf die Stärkung der Selbstkompetenz, der Selbstvertretung und Autonomie, der Selbstbestimmung und der Partizipation. Begleitende wissenschaftliche Studien der unterschiedlichen Arbeitsprozesse können zu einer Stärkung des Gesamtkonzeptes beitragen.

Ich setze gerne meine fachlichen und wissenschaftliche Erfahrung dafür ein, um eine Veränderung zu bewirken, dass Menschen mit Beeinträchtigung wahrgenommen, anerkannt und selbstverständlich akzeptiert werden –„normal“ sind – „Es ist normal, ‚anders‘ zu sein“.